Pension Schöller

Autor: Carl Laufs und Wilhelm Jacoby
Genre: Boulevardkomödie
Regie: Timo Pfanzer

Inhalt

Die 35. Bad Camberger Festspiele brachten den Boulevardkomödienklassiker „Pension Schöller“ der Mainzer Komödienautoren Carl Laufs und Wilhelm Jacoby auf die Freilichtbühne im historischen Bad Camberger Amthof – in einer Inszenierung von Timo Pfanzer. 

Gutsbesitzer Klapproth aus Camberg am Emsbach ist zu Besuch in Berlin, um „in der großen Stadt“ besondere Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. So möchte er zu gerne einmal von seinem Neffen Alfred, den er dafür finanziell bei einer Geschäftsgründung zu unterstützen verspricht, eine Berliner Irrenanstalt von innen gezeigt bekommen und echte Irre erleben. Alfreds Freund Ernst Kissling empfiehlt ihm, seinem Onkel doch die Pension Schöller zu zeigen, deren Gäste recht exzentrisch sind. Gutsbesitzer Klapproth, der die Gäste wirklich für verrückt hält, amüsiert sich prächtig. Allerdings eskaliert die Situation, als Klapproth, zurückgekehrt auf sein Gut in Camberg am Emsbach, von diesen vermeintlichen Irren besucht wird. 

Wie das Ganze ausging, zeigte in herrlicher Weise das 19-köpfige Ensemble mit viel Komik, Witz und Schauspielkunst, sodass kein Auge vor Lachen trocken blieb. Meteorologisch trocken blieb es im Übrigen zwar an drei Aufführungen auch nicht, aber so etwas hält ein gestähltes Freilichtpublikum nicht ab und so konnten wir insgesamt 1961 Zuschauerinnen und Zuschauer begrüßen.

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