Vierzig Jahre nach der Veröffentlichung hat der Stoff nichts von seiner damaligen Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil: Heute ist es nicht mehr nur die Presse - durch Internet, Facebook und Co. können Diffamierungen und verdrehte Sachverhalte sehr viel schneller weitere Kreise ziehen. Der Text ist eine schonungslose Anklage gegen sensationslüsternen Journalismus, dem Schlagzeilen wichtiger sind als Wahrheiten, Verkaufszahlen wichtiger als das Schicksal des einzelnen Menschen. Mit dieser brisanten Erzählung wird auf die bis heute erschreckende zeitlose Aktualität des Werkes hinweisen. Die die Macht der Medien ist ungebrochen und menschenverachtende journalistische Praktiken und Meinungsmache zerstören auch heute noch häufig Leben. Das „Schauspielstudio“ bringt die Erzählung als klassisches Kammerspiel auf die Bühne. Die 12 Mitwirkenden und Regisseurin Christine Neumann haben allesamt viele Jahre Erfahrung als Schauspieler im Festspielverein.

In unserer Bildergallerie findet sich nun auch eine kleine Sammlung zu "Urmel aus dem Eis". Direkt geht's hier dahin.